Tote bei Erdbeben im Iran

Teheran - Bei einem starken Erdbeben im Südosten des Irans sind mindestens sieben Menschen getötet und 33 verletzt worden, wie das staatliche Fernsehen berichtete. Rettungskräfte suchen nach Verschütteten.

Der Erdstoß der Stärke 6,5 traf am Montagabend um 22.12 Uhr (Ortszeit, 19.42 Uhr MEZ) die Kleinstadt Hosseinabad. Dabei wurden Gebäude beschädigt und Telefonleitungen unterbrochen. Dem Fernsehbericht zufolge lag das Epizentrum in einer Tiefe von fünf Kilometern. Bei dem Erdbeben hat es möglicherweise noch weitere Opfer gegeben. Der Gouverneur von Rigan, einer weiteren betroffen Ortschaft, erklärte, in drei abgelegenen Dörfern seien Dutzende Menschen unter den Trümmern ihrer Häuser begraben worden.

Rettungsmannschaften seien unterwegs. Das staatliche Fernsehen meldete, es habe bis zu 25 Nachbeben gegeben, darunter auch eines der Stärke 5. Hosseinabad liegt in der Nähe der historischen Stadt Bam, wo 2003 bei einem verheerenden Erdbeben 26.000 Menschen ums Leben kamen. Der Iran liegt in einem seismisch sehr aktiven Gebiet: Im Durchschnitt gibt es in dem Land ein leichtes Erdbeben pro Tag.

dapd

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