Schiffsunglück in Kolumbien

Boot mit Touristen gekentert: Mindestens sechs Tote und 31 Vermisste

Bootsunglück, Kolumbien
1 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
2 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
3 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
4 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
5 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
6 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
7 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.
Bootsunglück, Kolumbien
8 von 26
Das Bootsunglück forderte zahlreiche Todesopfer.

Das Freizeitschiff „El Almirante“ ist mit 150 Passagieren auf einem Stausee unterwegs, als es plötzlich zu sinken beginnt. Die Zahl der Opfer kann noch steigen.

In einem Feriengebiet im Nordwesten Kolumbiens ist am Sonntag ein Schiff mit etwa 170 Menschen an Bord gesunken. Nach Angaben von Präsident Juan Manuel Santos kamen mindestens sechs von ihnen ums Leben, 31 weitere wurden noch vermisst. Warum das Ausflugsboot kenterte, war zunächst unklar.

Auf Videoaufnahmen war nach Angaben eines Feuerwehrvertreters zu sehen, wie die "Almirante" auf dem Stausee El Peñol unweit des Hafens von Guatapé Schlagseite bekam und binnen weniger Minuten kenterte. Der Zivilschutz hatte zunächst von neun Toten gesprochen, doch bestätigte ein Behördenvertreter später die niedrigere Zahl des Präsidenten. Nach seinen Angaben waren alle Opfer Kolumbianer und erwachsen.

Viele der Passagiere wurden von anderen Booten auf dem Stausee aufgenommen, andere retteten sich selbst ans Ufer. An der Bergung waren zudem drei Hubschrauber von Luftwaffe und Armee sowie mehrere örtliche Rettungsteams beteiligt. 24 Passagiere, die aus dem Wrack befreit werden mussten, wurden laut der Regionalregierung von Antioquia im Krankenhaus behandelt.

Unklar war zunächst die Unglücksursache. Möglich seien technische Probleme oder die Strömung, das Schiff könnte aber auch überladen gewesen sein, sagte der an der Rettung beteiligte Feuerwehrvertreter Luis Bernardo Morales. Die Passagierin Laura Baquero berichtete im Fernsehen, dass die beiden unteren Decks "zu voll" gewesen seien. Zudem habe niemand Rettungswesten getragen. An Bord des Schiffes waren nach ihren Angaben "viele Kinder".

Dagegen sagte Präsident Santos, nach seinen Informationen waren die Kapazitäten der "Almirante" noch nicht ausgeschöpft. Deshalb sei es kam möglich, dass sie überlastet gewesen sei. Er wies die Taucher an, auch in der Nacht die Suche nach den Vermissten fortzusetzen. Das Rathaus von Guatapé rief eine dreitägige Trauer aus.

Die Gegend ist bei Kolumbianern sehr beliebt. Sie verbringen dort gerne verlängerte Wochenenden, um Bootsausflüge zu machen, Jet-Ski zu fahren oder zu fischen.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Remmidemmi in der Verdener Stadthalle

So richtig Remmidemmi herrschte am Sonnabend in der Verdener Stadthalle, wo die 90er Party über die Bühne ging. Die Agentur k-Roof aus Achim hatte …
Remmidemmi in der Verdener Stadthalle

Barnstorfer Frühlingserwachen

Mit dem Barnstorfer Frühlingserwachen startete der Hunteflecken voller Schwung und mit vielen Angeboten in den lang ersehnten Frühling.
Barnstorfer Frühlingserwachen

Infinity-Revival-Party in Bassum

Infinity-Revival-Party in Bassum

Botheler Grundschüler zeigen ihr Zirkusprogramm

In der Grundschule am Trochel zeigten die dritten und vierten Klassen ihr Zirkusprogramm. Eine Woche lang hatten die Schüler mit Eddy Behrens vom …
Botheler Grundschüler zeigen ihr Zirkusprogramm

Meistgelesene Artikel

Forscher machen Entdeckung auf winziger Insel - es könnte die Welt für immer verändern

Forscher machen Entdeckung auf winziger Insel - es könnte die Welt für immer verändern

Hier geschah das Unglück: 15-Jähriger stirbt beim Maibaumaufstellen

Hier geschah das Unglück: 15-Jähriger stirbt beim Maibaumaufstellen

Notlandung nach Explosion: Verantwortliche an Bord war keine normale Pilotin

Notlandung nach Explosion: Verantwortliche an Bord war keine normale Pilotin

Nanny ersticht Kinder mit Küchenmesser - Vater bricht nach Jury-Spruch in Tränen aus

Nanny ersticht Kinder mit Küchenmesser - Vater bricht nach Jury-Spruch in Tränen aus