Bootsunglück

Mindestens 126 Flüchtlinge im Mittelmeer vermisst

+
Ein Flüchtlingsboot (Archivbild).

Bei einem neuen Bootsunglück vor der libyschen Mittelmeerküste sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) womöglich dutzende Menschen ertrunken.

Mindestens 126 Bootsflüchtlinge würden vermisst, teilte die IOM am Montag mit. Demnach waren rund 130 Menschen, zu einem großen Teil aus dem Sudan, am Donnerstag in Libyen mit einem Schlauchboot in See gestochen.

Das Boot sei nach wenigen Stunden gekentert. Libysche Fischer hätten nur vier Menschen lebend bergen können - zwei Sudanesen und zwei Nigerianer. Diese seien wohlauf, sagte der IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo.

Jeder 113. Mensch auf der Welt ist ein Flüchtling

Gerettet: Migranten und Flüchtlinge während einer Rettungsaktion der spanischen Organisation "Proactiva Open Arms" nördlich von Libyen. Foto: Emilio Morenatti
Gerettet: Migranten und Flüchtlinge während einer Rettungsaktion der spanischen Organisation "Proactiva Open Arms" nördlich von Libyen.  © Emilio Morenatti
Gerettet: Auf dem Mittelmeer vor Italien besteigen Migranten ein Schiff der Guardia di Finanza. Foto: Alessandro Di Meo/Archiv
Gerettet: Auf dem Mittelmeer vor Italien besteigen Migranten ein Schiff der Guardia di Finanza © Alessandro Di Meo
Unbegleitete Flüchtlingskinder in Uganda. Foto: Ben Curtis
Unbegleitete Flüchtlingskinder in Uganda. © Ben Curtis
Ungarische Soldaten errichten im September 2015 an der Grenze zu Serbien einen Grenzzaun. Foto: Balazs Mohai/MTI
Ungarische Soldaten errichten im September 2015 an der Grenze zu Serbien einen Grenzzaun.  © Balazs Mohai
Gerettete afrikanische Migranten schauen von einem Rettungsschiff der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms auf das Mittelmeer. Foto: MINDS Global Spotlight/Santi Palacios/Archiv
Gerettete afrikanische Migranten schauen von einem Rettungsschiff der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms auf das Mittelmeer.  © Santi Palacios
Eine Frau wartet im "Ankunftszentrum für Flüchtlinge". Foto: Boris Roessler/Archiv
Eine Frau wartet im "Ankunftszentrum für Flüchtlinge".  © Boris Roessler
Eine Afghanin verlässt im Norden der griechischen Mittelmeerinsel Lesbos ein kaum seetüchtiges Schlauchboot. Foto: Socrates Baltagiannis/Archiv
Eine Afghanin verlässt im Norden der griechischen Mittelmeerinsel Lesbos ein kaum seetüchtiges Schlauchboot. © Socrates Baltagiannis

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Deutsche Polomeisterschaft in Hagen-Grinden

Deutsche Polomeisterschaft in Hagen-Grinden

„Griff ins Klo, Blamage“: Presse vernichtet DFB-Team

„Griff ins Klo, Blamage“: Presse vernichtet DFB-Team

Public Viewing im Allerpark in Verden

Public Viewing im Allerpark in Verden

Sommerfest in der Senioren- und Pflegepension A&A

Sommerfest in der Senioren- und Pflegepension A&A

Meistgelesene Artikel

Mann belästigt Siebenjährige: Unfassbarer Vorfall in Drogeriemarkt 

Mann belästigt Siebenjährige: Unfassbarer Vorfall in Drogeriemarkt 

Achterbahn-Unglück: Gondel dreht plötzlich um - Menschen stürzen zehn Meter tief

Achterbahn-Unglück: Gondel dreht plötzlich um - Menschen stürzen zehn Meter tief

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Plus-Size-Model macht im Bikini Badeurlaub und fühlt sich auf einmal fies verspottet 

Plus-Size-Model macht im Bikini Badeurlaub und fühlt sich auf einmal fies verspottet 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.