1,5 Millionen Obdachlose, 240 Tote in Indien

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1,5 Millionen Menschen sind in Indien durch Überschwemmungen obdachlos geworden.

Neu Delhi - Nach den schlimmsten Überschwemmungen seit 60 Jahren sind in Indien 1,5 Millionen Menschen obdachlos. Armee und Zivilschutz sind immer noch dabei, tausende eingeschlossene Menschen zu befreien.

240 Tote wurden nach Medienberichten in den Bundesstaaten Karnataka und Andhra Pradesh bis zum Montag geborgen. Die Fluten hatten hunderte Dörfer in der Region überschwemmt. Nach tagelangen heftigen Regenfällen besserte sich die Situation in Karnataka allmählich. In Andhra Pradesh bleibt die Wetterlage schwierig.

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Mehr als 300.000 Überlebende der Flut wurden in Notunterkünften untergebracht. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass sich der Fluss Krishna in einen See verwandelt und tausende Häuser überflutet hat. 500 000 Menschen wurden evakuiert. Der Monsun in Südasien dauert normalerweise von Juni bis Ende September. In der diesjährigen Regenzeit kosteten Überschwemmungen und heftige Regenfälle allein in Indien mehr als 1400 Menschen das Leben. Im vergangenen Jahr starben fast 3000 Menschen.

dpa

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