119 Millionen: Wer knackt Italiens Super-Jackpot?

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Ein Lottospieler in Rom füllt seinen Schein aus.

Rom - Das Glücksspielfieber um den italienischen Rekord-Jackpot hielt auch am Donnerstag vor der abendlichen Ziehung an: 119 Millionen Euro sind im Pott.

Millionen Italiener, aber auch “Lotto-Touristen“ und Urlauber aus dem Ausland, warteten gespannt auf die sechs Zahlen, die bei einem auf 119 Millionen Euro angeschwollenen Jackpot den Coup ihres Lebens bedeuten könnten. Nachdem auch am vergangenen Dienstag keiner die richtigen Zahlen angekreuzt hatte, ist der “Superenalotto“-Jackpot auf dem Weg, der größte der europäischen Lotto-Geschichte zu werden.

Sommerhitze schwächt Lotto-Fieber

Der Run auf den Jackpot schwächelt aber leicht in der Sommerhitze Italiens: Am Dienstag, als 115,9 Millionen Euro im prall gefüllten Jackpot waren, wurden rund 78 Millionen Kombinationen gespielt, das waren etwas weniger als bei der Ziehung davor. Gegenwärtig wird der Jackpot europaweit nur noch von den 126,2 Millionen Euro übertroffen, die ein spanischer Glückspilz im Mai dieses Jahres gewann. Bei drei wöchentlichen Ziehungen in Italien dürfte der spanische Rekord in der nächsten Woche gebrochen sein, falls der Jackpot nicht geknackt wird.

Jackpot zuletzt im Januar geknackt

Italiens Jackpot ist zuletzt am 31. Januar verteilt worden. Die Chancen, den großen Coup zu landen, sind dabei fast Null: Angekreuzt werden sechs Zahlen auf einem riesigen Nummernfeld von 1 bis 90. Mehrere Gemeinden machen fleißig bei der Lotterie mit. Sie wollen bei einem Großgewinn die recht leeren Kassen ihrer Kommunen aufpäppeln.

Erfolglos geht die Verbraucherschutzorganisation Codacons bisher dagegen an, dass der Jackpot fetter und fetter wird. Codacons will ihn von einer bestimmten Summe an einfrieren und dann auf untere Gewinnstufen verteilen lassen. Gewarnt wird vor Abhängigkeit und dem Ruin derer, die in unrealistischer Erwartung alles aufs Spiel setzen. Den bislang größten Lotto-Gewinn Italiens hatte sich im Oktober 2008 ein Sizilianer aus Catania geholt - 100 Millionen Euro.

dpa

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