Unfall: 23 Millionen Dollar Schadenersatz

Los Angeles - Eine kalifornische Jury hat einer Autofahrerin, die seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist, mehr als 23 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen.

Wie die Zeitung “Inland Valley Daily Bulletin“ am Freitag berichtete, hatte Cynthia Castillo nach ihrem schweren Unfall im Jahr 2007 den Autohersteller Ford verklagt. Ihrem Anwalt zufolge verlor die jetzt 40 Jahre alte Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug, nachdem sich die Lauffläche eines Hinterreifens abgelöst hatte.

Der Wagen überschlug sich mehrmals und rutsche eine Böschung hinunter. Während des sechswöchigen Prozesses machte der Anwalt geltend, dass das Fahrzeug - ein Ford Explorer - wegen eines Designfehlers außer Kontrolle geraten war. Drei Augenzeugen zufolge war der Wagen sofort ins Schlingern geraten, als sich die Lauffläche ablöste. Ein Ford-Anwalt machte einen abgefahren Reifen für den Unfall verantwortlich. Das Unternehmen wollte gegen das Urteil Berufung einlegen.

dpa

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