Mexikanischer Gouverneur: Nicht verantwortlich für Reporter-Mord

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Eine Demonstrantin trägt bei einem Protestzug für Ermittlungen zum Mord an Rubén Espinosa ein Schild mit der Aufschrift "Staatsterrorismus". Kritiker unterstellen dem Gouverneur von Veracruz, Javier Duarte, eine Verstrickung in den Fall. Foto: Sashenka Gutierrez

Xalapa (dpa) - Der Gouverneur des mexikanischen Bundesstaates Veracruz hat eine Verantwortung für den Mord an dem regierungskritischen Pressefotografen Rubén Espinosa zurückgewiesen.

"Ich habe mit dem Vorfall nichts zu tun", sagte Javier Duarte bei seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft. "Ich glaube nicht an Sonderrechte, aber ebenso wenig an öffentliche Lynch-Aktionen, die die Wahrheit verschleiern und die Schuldigen schützen."

Espinosa war nach eigenen Angaben in Veracruz bedroht worden und daraufhin in Mexiko-Stadt untergetaucht. Am 31. Juli wurde er dort gemeinsam mit vier Frauen in einer Wohnung erschossen. Veracruz ist die gefährlichste Region für Journalisten in Mexiko. Seit Duartes Amtsantritt Ende 2010 wurden in dem Bundesstaat im Osten des Landes 14 Journalisten getötet. Der Gouverneur selbst äußerte sich mehrfach kritisch über die Arbeit der Medien.

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