Philippinen

13 Menschen sterben durch Taifun "Nari"

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Überlebende von "Nari" suchen ihr Hab und Gut zusammen, was ihnen der Taifun gelassen hat.

Manila - Auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer durch Taifun „Nari“ auf 13 gestiegen. Trotz schwerer Verwüstungen bleibt für Aufräumarbeiten wenig Zeit. Der nächste Wirbelsturm droht.

Die 13 Todesopfer ertranken oder wurden durch Stromschläge oder umstürzende Bäume getötet. Mehr als 400.000 Menschen mussten wegen des Wirbelsturms ihre Häuser verlassen. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. „Nari“ war am Wochenende über den Norden des Landes hinweggefegt.

Den Bewohnern bleibt aber kaum Zeit zum Durchatmen. Taifun „Wipha“ soll am Montag das Gebiet der Philippinen durchqueren. Er werde Wettervorhersagen zufolge zwar nicht auf die Küste treffen, aber mit weiteren starken Regenfällen sei zu rechnen. „Die Überschwemmungen haben viele unserer Sachen weggeschwemmt und unser Haus ist nun beschädigt“, sagte die 40-jährige Jemalyn Kabuntal über Taifun „Nari“. „Ich mache mir Sorgen, was nun passiert, wenn dieser neue Taifun uns wieder trifft.“

„Nari“ hat Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Er war am Freitagabend (Ortszeit) in der Provinz Aurora auf die Küste getroffen. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer in der Stunde. In mehr als 30 Städten kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen, wie die Katastrophenbehörde mitteilte. Manche Regionen standen zwei Meter tief unter Wasser, wie das philippinische Rote Kreuz berichtete. 16.500 Häuser wurden beschädigt.

Taifun "Nari" bringt Tod und Verwüstung

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Bereits vor der Ankunft des Taifuns waren auf den Philippinen 20 Menschen bei Unwettern ums Leben gekommen. „Nari“, der auf den Philippinen „Santi“ heißt, bewegte sich nach Angaben der Wetterbehörde inzwischen weg von den Philippinen in Richtung Vietnam.

dpa

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