BP meldet: Ölaustritt erstmals gestoppt

+
Das Live-Video von BP zeigt einen Blick auf die Arbeiten an einem Ölleck.

New Orleans - Erstmals seit drei Monaten fließt kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Experten von BP gelang es am Donnerstag (Ortszeit), alle Ventile eines Auffangzylinders zu schließen.

Das Ölleck vor der US-Küste sei damit zumindest vorübergehend geschlossen, sagte BP-Topmanager Ken Wells am Donnerstag. Es ist der erste entscheidende Durchbruch im Kampf gegen die schwere Ölpest.

Seit 21.20 Uhr MEZ “fließt kein Öl mehr in den Golf von Mexiko“, sagte Wells. Allerdings warnte er zugleich vor überzogenen Erwartungen. Zunächst bleibe das Leck in 1500 Meter Tiefe lediglich zu Testzwecken geschlossen. Diese Tests würden zwischen 6 und 48 Stunden dauern.

Am 20. April war die Ölplattform “Deepwater Horizon“ explodiert und wenig später gesunken. Bisher verschmutzen Tag für Tag bis zu 8200 Tonnen Rohöl das Meer, weite Teile der US-Golfküste sind verseucht.

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

Bei den Tests soll geklärt werden, ob das Steigrohr in der Tiefe bei einer Schließung des Lecks dem Druck standhält oder ob es Lecks gibt. Alle sechs Stunden wollen die Experten den Druck messen, heißt es.

Doch selbst wenn der erneute Anlauf gelingt, wäre es nur eine vorübergehende Lösung. Vollständig verschließen sollen die Quelle Entlastungsbohrungen mehrere Kilometer unter dem Meeresboden. Damit wird aber frühestens Ende Juli oder Anfang August gerechnet.

dpa

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Meistgelesene Artikel

Intimrasur im Schaufenster: Sie nimmt Amts-Anordnung wörtlich

Intimrasur im Schaufenster: Sie nimmt Amts-Anordnung wörtlich

Sturmfluten im Norden, Glätte im Süden

Sturmfluten im Norden, Glätte im Süden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Pilotenfehler soll zu Absturz geführt haben

Pilotenfehler soll zu Absturz geführt haben

Kommentare