Mehrere Tote bei Lawinenabgängen in der Schweiz

Bern - Mindestens vier Menschen sind am Sonntag in der Schweiz von Lawinen in den Tod gerissen worden. Allein bei zwei Lawinenabgängen im Berner Oberland kamen mindestens drei Menschen ums Leben.

Wie viele Personen lebend geborgen werden konnten und wie viele noch vermisst wurden, konnte die Polizei bis zum Abend nicht sagen. Nach ersten Erkenntnissen löste sich am Mittag ein erstes Schneebrett, als sich eine Tourengruppe in dem Gebiet im Diemtigtal befand. Eine zweite Lawine ging nieder, als die Einsatzkräfte bereits vor Ort waren. Dabei wurden auch Rettungskräfte verschüttet.

Ebenfalls am Sonntag kam bei einem Lawinenunglück im Unterwallis ein Tourenfahrer ums Leben. Er wurde mit seinem Bergführer in Bruson bei Verbier von den Schneemassen mitgerissen. Die Rettungskräfte konnten den Walliser Bergführer rasch befreien. Er wurde mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Wenig später fanden die Retter auch den anderen Mann unter einer 80 Zentimeter dicken Schneedecke. Er erlag jedoch noch an der Unglücksstelle seinen Verletzungen.

AP

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