Mehrere Tote bei Verkehrsunfällen in Deutschland und Polen

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Groß-Kiesow: Bei dem Verkehrsunfall sind vier Menschen gestorben. Foto: Tilo Wallrodt

Am Wochenende kam es nahe Greifswald und Nürnberg sowie in Polen zu schweren Autounfällen mit mehreren Todesopfern. In allen drei Fällen waren Familien von den schweren Unglücken betroffen.

Groß Kiesow/Altdorf (dpa) - Schwere Verkehrsunfälle haben am Wochenende in Deutschland und Polen jeweils mehrere Menschen in den Tod gerissen, zudem gab es etliche Verletzte. Häufig waren Familien von den Unglücken betroffen.

Nahe Greifswald starben vier Menschen, bei Nürnberg drei. Auch in Polen kam es zu einem tragischen Unfall, aus einer Familie überlebte nur ein kleines Mädchen.

- In Bad Kiesow nahe Greifswald kam in der Nacht zum Samstag ein mit sechs Insassen überfüllter Kombi von der Straße ab und fuhr frontal gegen einen Baum. Zwei Niederländer - die 20 Jahre alte Fahrerin und ihr 54 Jahre alter Vater - sowie ein 25-Jähriger aus Greifswald und ein 49-Jähriger aus der Nähe von Groß Kiesow wurden bei dem Aufprall getötet, wie die Polizei mitteilte. Zwei weitere Mitfahrer aus den Niederlanden, eine 20-Jährige und ein 27-Jähriger, wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Den Angaben zufolge kam die Gruppe von einer Feier. Unfallursache sei vermutlich überhöhte Geschwindigkeit, sagte ein Polizeisprecher. Die Tachonadel sei bei Tempo 140 stehengeblieben.

- Drei Menschen starben auf der Autobahn A3 nahe Nürnberg, als ein Lastwagen auf ihr Auto auffuhr. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken war der Lastwagen am frühen Samstagmorgen auf ein Stauende gefahren und hatte zwei Autos in einen anderen Lkw geschoben. Aus einem der beiden Wagen, der aus Frankreich stammte, konnten drei Menschen nur noch tot geborgen werden. Über ihre genaue Identität wurde nichts bekannt. In dem zweiten Auto, das einer Familie aus Rheinland-Pfalz gehörte, wurden zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzt - einige von ihnen schwer.

- Fünf Menschen starben in Polen bei einem Frontalzusammenstoß. Die beiden Autos seien bei dem Unglück nahe Posen (Poznan) sofort in Brand geraten, wie die Agentur PAP berichtete. Die Feuerwehr rettete ein achtjähriges Mädchen lebend aus den Flammen. Es wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Eltern sowie die drei jungen Männer in dem anderen Fahrzeug starben.

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