Mehr als 140 Waffen in privatem Bunker entdeckt

Nach eigenen Angaben wollte der Mann sich und seine Familie vor möglichen Angriffen schützen. Foto: LKA Bayern

Kelheim (dpa) - Die Polizei hat in einem privaten Bunker in Niederbayern ein illegales Waffenarsenal entdeckt.

Ein Elektriker aus dem Landkreis Kelheim soll in dem selbst gebauten Kellerraum mehr als 140 Waffen sowie Material zur Sprengstoffherstellung versteckt haben - darunter zwei vollautomatische Maschinenpistolen, 80 Langwaffen, 60 Handfeuerwaffen, rund 20.000 Schuss Munition und 20 Kilogramm Nitrocellulosepulver.

"Nach jetzigem Ermittlungsstand ist ein extremistischer Hintergrund nicht erkennbar", teilte das LKA mit. Nach eigenen Angaben wollte der Mann sich und seine Familie in dem "atomsicheren Bunker" vor möglichen Angriffen schützen. Er legte dort auch größere Lebensmittelvorräte an und baute eine Luft- und Wasseraufbereitungsanlage. "Da diese Räume besonders stabil gebaut waren, mussten die Ermittler zu schwerem Gerät greifen und unter anderem mit Bohrhämmern Wände und Böden einreißen", teilte die Polizei mit.

LKA-Mitteilung

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