Mehr als 6.500 Tote im Drogenkrieg von Mexiko

+
Drogenkrieg in Mexiko: Der goldene Colt eines Drogenbarons.

Mexiko-Stadt - Mit mehr als 6.500 Toten war 2009 das bislang verlustreichste Jahr des mexikanischen Drogenkriegs seit Beginn der Amtszeit von Präsident Felipe Calderón. Und jetzt schon zeichnet sich ab, dass es 2010 sogar noch mehr Morde geben wird.

Seit 2001 gab es nach Erhebungen der Universität von San Diego mehr als 20.000 Morde mit Verbindungen zum organisierten Verbrechen, davon mehr als die Hälfte in den vergangenen zwei Jahren. Der seit 2006 regierende Calderón hat angekündigt, die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Kampf gegen die Armut künftig größere Priorität einzuräumen als dem Kampf gegen den Drogenhandel.

Die Zahl der Todesopfer nimmt aber offenbar auch 2010 weiter zu. Am vergangenen Samstag wurden an einem einzigen Tag 69 Morde gezählt, darunter 26 in der Grenzstadt Ciudad Juarez, 13 in Mexiko-Stadt und Umgebung sowie 10 in Chihuahua. Auch die Grausamkeit der Täter kennt offenbar keine Grenzen. In der vergangenen Woche wurde einem Opfer die Gesichtshaut abgetrennt und in einen Fußball eingenäht.

apn

Das könnte Sie auch interessieren

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen auf dem Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen auf dem Freimarkt voll im Trend

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Werder im Hansezelt auf dem Freimarkt

Werder im Hansezelt auf dem Freimarkt

Meistgelesene Artikel

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Kommentare