Auf Flößen und Schlauchbooten

Mehr als 6000 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet

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Mehr als 6000 Flüchtlinge sind im Mittelmeer aufgegriffen worden (Archiv).

Rom - Vor der libyschen Küste sind am Montag an einem einzigen Tag mehrere tausend Bootsflüchtlinge aufgegriffen und gerettet worden. Neun Leichen seien ebenfalls geborgen worden.

Sie waren auf 32 Schlauchbooten, fünf Booten und zwei Flößen unterwegs, wie die italienische Küstenwache mitteilte, die die Rettungsaktion im Seegebiet rund 30 Meilen (55 Kilometer) vor Tripolis koordinierte. Neun Leichen seien aus dem Meer geborgen worden. An dem Einsatz waren drei Schiffe der Küstenwache, zwei der italienischen Marine, je eines der EU-Mission Eunavformed und der Grenzschutzagentur Frontex sowie Schiffe diverser Hilfsorganisationen beteiligt.

Von Libyen aus hat in diesem Jahr wieder eine große Anzahl von Migranten vor allem aus Afrika den gefährlichen Weg übers Mittelmeer nach Europa gesucht. Die Gesamtzahl auf der zentralen Mittelmeerroute hat sich aber im Vergleich zu 2015 kaum geändert. In beiden Jahren kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bis Ende September jeweils rund 132 000 Bootsflüchtlinge in Italien an.

dpa

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