Mehlschlacht um spanische Kleinstadt

+
Die Bewohner von Ibi bewarfen sich mit Eiern und Mehl.

Ibi - Mit Mehl, Eiern und Knallfröschen bewaffnet haben “Aufständische“ in der ostspanischen Kleinstadt Ibi bei Alicante die Macht übernommen.

Nach einem über 200 Jahren alten Brauch setzten die maskierten und ulkig gekleideten “Rebellen“ symbolisch für einen Tag den Bürgermeister ab. Dazu bedurfte es allerdings einer längeren “Schlacht“, bei der ganze Stadtviertel mit Mehlstaub eingehüllt wurden. Die symbolische Eroberung der Stadt findet in Ibi jedes Jahr am 28. Dezember, dem Tag der Unschuldigen, in der Form eines Volksfestes statt. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass dieser Brauch “weltweit einzigartig“ sei.

Die neuen Machthaber - genannt “Els Enfarinats“ (die mit Mehl Gepuderten) - trieben bei Banken und Geschäften “Steuern“ ein, die später einem wohltätigen Zweck zugutekommen. Wer von den 25 000 Einwohnern der Stadt den Anordnungen der neuen Regierung nicht Folge leistete, musste eine Strafe zahlen oder riskierte, selbst mit Mehl bestreut zu werden. Der neue Bürgermeister der “Putschisten“, Ramón Bernabéu, gab bekannt, bei der Schlacht um die Stadt sei niemand verletzt worden. “Es gab nur ein paar Kratzer.“

dpa

Entsetzen bei Bad Boys nach WM-Aus

Entsetzen bei Bad Boys nach WM-Aus

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski

XXL-Faschingsparty in Bothel

XXL-Faschingsparty in Bothel

Meistgelesene Artikel

Nach Amokfahrt: Säugling erliegt seinen Verletzungen

Nach Amokfahrt: Säugling erliegt seinen Verletzungen

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Kommentare