Massengräber für Erdbebenopfer ausgehoben

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Wie viele Menschen bei dem Erdbeben unter den Trümmern begraben wurden, ist noch nicht bekannt.

Padang - Für die Erdbebenopfer von Sumatra sind zwei Massengräber ausgehoben worden. Ob und wann dort Menschen, die bei dem schweren Beben ums Leben gekommen waren, beerdigt werden, ist noch unklar.

“Die Gräber sind da, falls sie benötigt werden“, sagte der Friedhofsaufseher Muhammad Iqbal am Tanggul-Hitam-Friedhof in Padang.

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Noch immer ist nicht bekannt, wie viele Menschen bei der Naturkatastrophe ums Leben gekommen sind. Die Behörden sprachen zeitweise von möglicherweise Tausenden, die unter den Trümmern begraben wurden. Offiziell wurde die Totenzahl mit 625 angegeben, die Zahl der Vermissten mit 293. Die Suche nach Überlebenden war am Montag eingestellt worden. “Es gibt niemand mehr zu retten. Wer kann schon sechs Tage unter Betontrümmern überleben?“, meinte Ade Edwar, Chef der Katastrophenhilfe von West-Sumatra.

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Nachdem viele Überlebende außerhalb von Padang tagelang vergeblich auf Helfer hatten warten müssen, geht die Verteilung von Nahrungsmitteln und Zelten seit Anfang der Woche zügiger voran. Hilfspakete wurden unter anderem aus Helikoptern in der Nähe betroffener Dörfer abgeworfen. Nördlich von Padang sind wahrscheinlich hunderte Menschen unter Schlammlawinen begraben worden. Die Hänge waren durch das 7,6-Beben ins Rutschen geraten.

In der Region hatten viele Verzweifelte Lastwagen mit Hilfsgütern regelrecht zum Anhalten gezwungen und teilweise geplündert. In Padang Pariaman brachen Einwohner in ein Lagerhaus ein und nahmen sich Nudeln und Wasserflaschen. Sie seien verärgert gewesen, dass die Nahrungsmittel dort gelagert und nicht verteilt wurden, sagte der örtliche Polizeichef Uden Kusumawijaya.

dpa

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