Mann kutschiert Granate aufs Revier

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Die  Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg, mit der ein Arbeiter auf der Ladefläche eines Transporters zur Polizei gebracht hat. Am vergangenen Freitag hatte der Mann das Geschoss zwischen Sieglitz und Niederjena bei Meißen (Sachsen) gefunden.

Meißen - Über so viel Leichtsinn konnten die Beamten nur ungläubig den Kopf schütteln: In Sachsen hat ein Arbeiter sich selbst und viele andere in Lebensgefahr gebracht.

Nach Polizeiangaben erschien der 53-Jährige am Montag mit einer Granate auf dem Revier in Meißen, die er bereits am Freitag bei Erdarbeiten vor den Toren der Stadt entdeckte. Statt die Polizei zu alarmieren und die Fundstelle zu sichern, zog er das Geschoss mit einem Draht heraus und hängte es an den Zaun eines Weinbergs.

Nach dem Wochenende packte er die Munition auf die Ladefläche seines Transporters und fuhr damit zum Revier. Wie es hieß, hätte die Mörsergranate bei einer Explosion noch mehrere hundert Meter weit ihre verheerende Splitterwirkung entfaltet. Die Beamten im Revier forderten Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes an, die das Geschoss entschärften.

dapd

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