Auto dringt in Fukushima-AKW ein: Rechtsextreme Aktion?

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Ein Auto ist auf der Gelände des Fukushima-AKWs vorgedrungen.

Tokio - Ein Mann (25) durchbrach am Donnerstag mit einem Auto ein Tor zum Gelände des Akw in der Nähe des schwer beschädigten Kraftwerks Fukushima Eins. Hat es sich um eine rechtsextreme Aktion gehandelt?

Die Berichte über die irre Aktion am AKW Fukushima widersprechen sich derzeit. Laut der Nachrichtenagentur dpa ist ein einzelner Mann mit dem Auto durch ein Tor am Kraftwerk gebrochen. Anschließend sei er etwa zehn Minuten auf dem Gelände umhergefahren, bis er festgenommen wurde, meldet dpa mit Berufung auf die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Über die Motive des arbeitslosen Mannes aus Tokio wurde laut dpa zunächst nichts bekannt. Verletzt wurde bei der Aktion niemand, wie es in dem Kyodo-Bericht weiter hieß. Knapp eine Stunde zuvor habe der Mann bereits versucht, durch ein Tor auf das Gelände der Atomruine von Fukushima Eins zu fahren, sei aber von Mitarbeitern des Kraftwerksbetreibers Tepco gestoppt worden. Beide Anlagen liegen etwa zwölf Kilometer auseinander.

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Bevor der Fahrer zur Polizei gebracht wurde, seien er und sein Auto wegen möglicher Strahlenbelastung dekontaminiert worden. Die Anlage von Fukushima Zwei gilt anders als die Anlage Eins als stabil.

Die Schweizer Nachrichtenseite "20 Minuten" berichtet im Gegnsatz zu dpa von mehreren Tätern. Laut dem Portal sollen es rechtsextreme Aktivisten gewesen sein, die auf das verseuchte Gelände vordrangen. Wollten sie dort radioaktives Material für einen Anschlag klauen? Laut 20 Minuten, sei Tepco angehalten worden, um jeden Preis zu verhindern, dass radioaktives Material vom Gelände der AKW geschafft wird.

fro/dpa

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