Neuer Trend

Lava Challenge: Mädchen stürzt in der Schweiz vier Meter tief

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Der Unfallort in Solothurn

Die „Der Boden ist Lava“-Challenge erscheint erstmal harmlos, ist sie doch nur eine Abwandlung eines Kinderspiels. Doch in der Schweiz ereignete sich dadurch ein gefährlicher Unfall.

Solothurn/Schweiz - Wieder einmal sorgte eine neue „Challenge“ für einen schlimmen Unfall. In diesem Fall stürzte ein Schweizer Mädchen bei der „Lava Challenge“ von einem Treppengeländer der Rötibrücke etwa drei bis vier Meter in die Tiefe.

Ein Video des Vorfalls wurde auf der Schweizer Facebook-Seite „Das isch Zuchu“ hochgeladen:

Das Video wurde mit dem Hinweis „Ihr gohts guet“ - „Ihr geht‘s gut“ versehen.  Wie blick.ch berichtet, hatte sie dabei nach Auskunft der Polizei aber wohl Glück im Unglück. Nach Auskunft von Freunden des Mädchens und der Polizei sei sie wohlauf.

Laut Darstellung der Nachrichtenseite sei die Jugendliche mit einer Gruppe von Freunden unterwegs gewesen. Alle seien angetrunken gewesen. Die Idee zum Video sei ihnen spontan gekommen, inspiriert durch einen neuen Trend.

Trend aus Großbritannien

Wie die Daily Mail berichtet, starteten diese die beiden Briten Kevin Freshwater und Jahannah James über den Instagram-Account von Freshwater. Dort postete dieser Ende Mai ein Video:

When ever I hang out with @jahannahjames we play "The Floor is lava" #TheFloorIsLava

Ein Beitrag geteilt von Kevin Freshwater (@kevinfreshwater) am

Eigentlich ist es ein recht simples Kinderspiel. Wenn jemand „Lava“ oder „Der Boden ist Lava“ ruft, müssen alle Mitspieler versuchen, sich so schnell wie möglich auf irgendetwas drauf zu stellen, um der „Lava“ zu entkommen. 

Schnell wurde die „Challenge“ ein Phänomen, auch über die Insel hinaus. Auch deutschsprachige Youtuber wie beispielsweise „ApeCrimeTV“ veröffentlichen nun Videos davon, wie sie an der Challenge teilnehmen. 

Immer wieder neue „Challenges“

Immer wieder sorgen mehr oder minder originelle „Challenges“ für Trends, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Erst Ende Mai sorgte ein anderer Fall aus der Schweiz für Schlagzeilen. Für die sogenannte „Fire Challenge zündeten dort Jugendliche ihre Kleidung an, sie erlitten dabei teils schwere Verbrennungen. 

Schon im Jahr 2011 sorgte das „Planking“ für Kontroversen. Dabei legen sich junge Leute an möglichst ungewöhnlichen Orten ausgestreckt auf den Bauch, die Arme am Körper und den Kopf nach unten, und lassen sich fotografieren.

International bekannt geworden war außerdem Mitte 2016 die „Ice Bucket Challenge“ für einen guten Zweck und Ende 2016 die „Mannequin Challenge“, die sehr viel weniger drastisch ausfällt. 

Laut einer Umfrage sind die meisten Menschen jedoch inzwischen genervt von den ständigen Challenges.

hs

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