"Maddies" Eltern gehen gegen Internet-Seite vor

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Ein Gericht verbot jetzt die Verbreitung des Buches ( Maddie, The Truth of the Lie), das der Ex-Chefermittler im Fall Maddie, Goncalo Amaral, geschrieben hatte.

London - Die Eltern der vor mehr als zwei Jahren verschwundenen “Maddie“ sind erneut gegen Behauptungen vorgegangen, ihre Tochter sei tot.

Unter anderem wollen sie, dass eine Internet-Seite abgeschaltet wird, die von dem ehemaligen Chefermittler in dem Fall, dem Portugiesen Gonçalo Amaral, unterstützt wird. Dies teilten die Anwälte der Familie am Sonntag in England mit. Als Betreiber der Internet-Seite tritt die sogenannte Madeleine-Stiftung auf, die ihre Texte auch ins Deutsche übersetzen lässt.

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Amaral geht davon aus, dass Madeleine McCann tot ist und ihre Eltern eine Mitschuld daran tragen. Im Rahmen der Ermittlungen hatte er sie auch zu Verdächtigen erklärt. Wie die Anwälte weiter veröffentlichten, soll Amaral den Eltern auch Dokumente aushändigen, die seine These stützen. “Maddies“ Eltern hatten bereits Anfang des Monats die Verbreitung von Amarals Buch über den Fall in Portugal gerichtlich verbieten lassen.

Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung ihrer Eltern in Portugal verschwunden. Im Juli 2008 wurden die Ermittlungen ergebnislos eingestellt. Die Eltern engagierten aber weiter Privatermittler.

dpa

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