Lufthansa zu Zwischenfall: „Haarsträubender Unsinn“

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Eine Lufthansa-Boeing 747-400: Das Unternehmen widerspricht den Berichten über einen schweren Zwischenfall mit dieser Maschine kurz vor dem Absturz der Air-France.

Hamburg/Frankfurt - Die Lufthansa hat Berichte über einen schweren Zwischenfall mit einer Boeing 747, der sich 48 Stunden vor dem Air-France-Absturz ereignet haben soll, scharf zurückgewiesen.

Nach Informationen von stern.de war der Lufthansa-Jumbojet in der selben Region wie der französische Airbus vor Brasilien in schwere Turbulenzen geraten. Das Online-Portal berichtete unter Berufung auf einen Passagier von minutenlangen Erschütterungen, abhebenden Getränkewagen und umherfliegenden Gegenständen. Mehrere nicht angeschnallte Passagiere seien an die Decke geschleudert worden. Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty bezeichnete die Darstellung als “haarsträubenden Unsinn“. Er bestätigte aber, dass ein nicht angeschnallter Passagier leicht verletzt worden sei, obwohl die Anschnallzeichen eingeschaltet gewesen seien. Die Maschine sei zwar in die für die Region üblichen Turbulenzen geraten, die jedoch nur 15 bis 20 Sekunden gedauert hätten. Von umherfliegenden Teilen könne keine Rede sein.

dpa

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