Lotto-Pechvogel lässt sich Millionen entgehen

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New York - Über Jahre hinweg spielte ein US-Beamter jede Woche mit seinen Arbeitskollegen einen Lottoschein. Ein einziges Mal hatte er "ein komisches Gefühl". Das kostet ihn jetzt rund 40 Millionen Dollar.

Knapp 40 Millionen Dollar (etwa 28 Millionen Euro) könnte ein Beamter in den USA sein Eigen nennen, hätte er nicht im entscheidenden Moment den Glauben ans Glück verloren. Woche für Woche, und das über Jahre, hatte der Softwareexperte aus Albany (US-Bundesstaat New York) mit sieben Kollegen auf einen gemeinsamen Lottoschein gesetzt. Doch als die Gruppe jetzt den Jackpot von 319 Millionen Dollar gewann, war der Pechvogel nicht mit an Bord, berichtete der Fernsehsender ABC am Mittwochabend (Ortszeit).

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Nach Berichten von Augenzeugen hatte er darauf bestanden, “kein gutes Gefühl“ zu haben und deshalb nicht mitwetten zu wollen. “Sie fragten ihn wiederholt, aber er lehnte ab“, berichtete die Kellnerin eines Imbisslokals, in dem die Gruppe vor Abgabe des Lottoscheins zu Mittag gegessen hatte. Die sieben “Glücklichen“ wollten sich noch am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zu dem Jackpot äußern. Netto steht ihnen eine Gesamtsumme von 202,9 Millionen Dollar ins Haus. Ob sie den achten Spieler in ihrer Runde freiwillig an ihrem Gewinn teilhaben lassen, war zunächst nicht bekannt.

Für manche Lottogewinner werden die Millionen auch zum Fluch, hieß es rückblickend bei ABC. So war Jack Whittaker mit einem Jackpot von 315 Millionen Dollar der größte Einzelgewinner in der Lotto-Geschichte. Sein Geldsegen führte zur Scheidung, etlichen Prozessen, Verhaftung wegen Alkohols am Steuer und anderen privaten Problemen. “Für mich war es ein einziger Fluch“, sagte Whittaker dem Sender.

dpa

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