Das Geld ist weg

Unheimliche Pechsträhne: Darum muss dieser Lotto-Gewinner ins Gefängnis

Allen H. hat viel Geld im Lotto gewonnen. Mittlerweile hatte der Glückspilz aber nur noch Pech. Jetzt droht ihm sogar eine Gefängnisstrafe.

19 Millionen US-Dollar - umgerechnet mehr als 15 Millionen Euro - sind mal eine stattliche Summe. Diese gewann James Allen H. im Jahr 1998 im Lotto. Nun konnte sich der Friedhofswächter alle seine Wünsche erfüllen - doch mit seinem Glück war es nach den richtigen Zahlen schlagartig vorbei.

Dem heute 55-Jährigen droht nun sogar eine Gefängnisstrafe. Wie konnte es so weit kommen?

Kurios: Glückspilz aus Oberbayern füllt Lottoschein falsch aus - und gewinnt

Wie CBS berichtet, ging nach dem Lotto-Gewinn die Ehe des US-Amerikaners in die Brüche. Bei der Scheidung musste H. sein Geld dann mit seiner Ex-Frau teilen - die Hälfte des Gewinns war somit futsch.

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Wegen Drogen ging ihm das Geld aus

Danach kam es sogar noch schlimmer: Der Lotto-Glückspilz soll mit Drogen in Kontakt gekommen und abhängig geworden sein. Laut CBS gab H. wöchentlich 1000 Dollar für Heroin aus.

Die Millionen aus seinem Gewinn rauschten dem ehemaligen Friedhofswächter wohl nur so durch die Finger. Als das Geld schließlich zu Ende ging, war H. aber noch immer süchtig. Nun musste er aber andere Wege finden, um sich die Drogen finanzieren zu können.

Interessant: Steht Lotto vor dem Aus?

Da man auf legalem Wege schwierig sehr schnell an viel Geld kommt (außer man gewinnt im Lotto), wurde der 55-Jährige wohl kriminell: Er soll im vergangenen Jahr vier Banken in der Nähe von Los Angeles überfallen haben.

Nach Überfällen: Hayes drohen 20 Jahre Gefängnis

Im Oktober 2017 wurde H. schließlich festgenommen. Ermittler des FBI griffen den ehemaligen Millionär in einer Garage auf, wo er am Ende auch gewohnt haben soll.

Lesen Sie auch: Dieser Ex-Bundesliga-Profi räumte den Lotto-Hauptgewinn ab

Am Donnerstag, den 15. März hat H. die Taten gestanden. Nun drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft und eine saftige Geldstrafe. Das Urteil in dem Fall soll allerdings erst im Juni fallen.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

sh

Rubriklistenbild: © pixabay.com/Hermann

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