Londoner Modewoche setzt auf Fülle und Schwarz

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Londoner Modewoche 2010.

London - Die Londoner Modewoche zeigt: Die Farbe schwarz ist wieder in und die Kleider werden wieder weiter, fülliger und tragbarer. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich.

Die Designer auf der Londoner Modewoche tragen Schwarz. Nach dem Selbstmord des englischen Vorzeige-Modeschöpfers Alexander McQueen habe dieser Trend - kombiniert mit goldenen Akzenten für die kommenden Herbst- und Winterkollektionen - eine völlig neue Bedeutung erhalten, sagten mehrere Designer. Einige widmeten ihre Kollektionen McQueen. Der Modemacher John Rocha kreierte für seine Entwürfe mit Hilfe unterschiedlicher Stoffe 25 verschiedene Schwarz-Töne.

Die Kleider werden weiter, fülliger und tragbarer. Der Designer Todd Lynn setzt auf Reiterhosen. Betty Jackson schneiderte die Seitentaschen weiter und über den Bund hinaus. Jasper Conran buchte ältere Models, und Mark Fast schickte wie in den vergangenen Schauen mehrere füllige Models auf den Laufsteg. Mager-Models dominieren aber trotz mehrfacher gegenteiliger Versuche in London weiterhin auf dem Laufsteg. Im Trend sind geometrische Drucke in Schwarz kombiniert mit Türkis und Orange, wie sie Matthew Williamson zeigte, der bereits für H&M mehrere Kollektionen entwarf. Die Modewoche endet am kommenden Mittwoch mit einem Tag der Männermode.

dpa

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