Krebskranker Chavez: "Schlacht ums Leben"

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Kämpferisch: Venezueles Präsident Hugo Chavez.

Havanna - Der an Krebs erkrankte venezolanische Staatschef Hugo Chávez hat auf Kuba seine medizinische Behandlung fortgesetzt.

 Nach seiner Ankunft am Samstagabend (Ortszeit) twitterte der 56-Jährige am Sonntag aus Havanna, er schlage eine “Schlacht ums Leben“. Chávez will sich auf Kuba einer Chemotherapie unterziehen. Seinen Auslandsaufenthalt hatte er sich vom Parlament genehmigen lassen. Einen Teil seiner Befugnisse übertrug er an Vize-Präsident Elías Jaua.

Am Sonntag sah sich Chávez zunächst mit Kubas Revolutionsführer Fidel Castro im Krankenhaus die Viertelfinal-Partie der Copa América zwischen Venezuela und Chile an, wie er im Twitterblog “chavezcandanga“ berichtete. Venezuela gewann die Partie mit 2:1. Die beiden Treffer seiner “glorreichen Vinotinto“ (Spitzname der Nationalmannschaft) kommentierte Chávez mit “Goooooool“ (Tor).

Wie lange Chávez in Havanna bleibt, ist ungewiss. Er war am 4. Juli erst von einem fast vierwöchigen Aufenthalt aus Kuba zurückgekehrt. Dort hatten die Ärzte ihm am 10. Juni einen Abszess in der Beckengegend und zehn Tage später einen Krebstumor entfernt. Der seit 1999 regierende Chávez steht Ende 2012 vor Präsidentschaftswahlen.

dpa

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