Koreaner erschießen drei Chinesen an Grenze

Peking - Nordkoreanische Grenzsoldaten haben nach Angaben aus Peking drei Chinesen erschossen. Offenabr sind die Chinesen für Schmuggler gehalten worden.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits am Freitag, wurde aber erst am Dienstag bekannt. Nach Medienberichten hatten die Nordkoreaner die Chinesen vermutlich für Schmuggler gehalten. Die chinesische Regierung, eine der letzten Verbündeten der Diktatur in Pjöngjang, protestierte offiziell wegen des Zwischenfalls.

Den Berichten zufolge eröffneten die Soldaten das Feuer auf ein Schiff, das von Nordkorea zum chinesischen Hafen Dandong unterwegs war. “Mehrere Einwohner von Dandong, die des Grenzübertritts für Handelsaktivitäten verdächtigt wurden, wurden von Grenzposten der Demokratischen Volksrepublik Korea erschossen“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking.

Details des Vorfalles wurden nicht bekannt. “Der Fall wird noch untersucht“, sagte der Ministeriumssprecher nur. Die Grenze zwischen Nordkorea und China ist mehr als 1400 Kilometer lang. Der Schmuggel zu Land und zu Wasser ist weit verbreitet.

dpa

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