Koalabärin „Sam“ ist tot

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Koalabärin „Sam“ mit verbundenen Pfoten, die sie sich bei den Buschbränden in Australien versengt hatte.

Adelaide -  Trauer um die vierjährige Koalabärin "Sam": Die wohl bekannteste tierische Überlebende der verheerenden Buschbrände in Australien ist während einer Operation gestorben.

Das teilte das Tierschutzzentrum Southern Ash mit, in dem "Sam" untergebracht war. Die vierjährige Bärin starb am Donnerstag bei eine Eingriff zur Entfernung von Zysten an den Eierstöcken.

 Die Ärzte hatten bereits befürchtet, dass das Tier die riskante Operation vermutlich nicht überleben würde. "Sam" war im Februar mit versengten Pfoten von einem Feuerwehrmann gefunden worden. Das Foto des Koalaweibchens, das wie ein Baby gierig aus der Wasserflasche seines Retters nuckelt, ging um die Welt.

"Sams" Zysten waren Folge einer urogenitalen Chlamydien-Infektion, wie sie bis zu 50 Prozent der australischen Koalas befällt. Die Krankheit kann zu Unfruchtbarkeit, Harnwegentzündungen und Blindheit führen und tödlich enden.

AP

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