Kissenschlacht kostet 4,50 Euro Strafe

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Weil ihr Kissenschlacht mit 300 Menschen in Minsk nicht erlaubt war, müssen die Menschen nun eine Strafe zahlen.

Minsk - Weil die mutmaßlichen Oppositionellen in der weißrussischen Stadt Minsk ihre Kissenschlacht nicht genehmigen ließen, müssen Sie nun eine Strafe bezahlen.

Nach einer Massen-Kissenschlacht in Minsk hat die Justiz des autoritär regierten Weißrussland den Organisator in einem Eilverfahren zu einer Geldstrafe verurteilt. Der mutmaßliche Oppositionelle Andrej Kim muss umgerechnet rund 4,50 Euro zahlen, wie ein Gericht in Minsk nach Medienangaben am Freitag entschied.

70 zumeist junge Leute waren am Vortag festgenommen worden, nachdem sich insgesamt etwa 300 Menschen in der Nähe der Nationalbibliothek eine nicht genehmigte Kissenschlacht geliefert hatten. Damit wollten sie nach Angaben Kims die Schlacht von Grunwald vor genau 600 Jahren zwischen dem Deutschen Orden und einem polnisch- litauischen Heer “nachstellen“.

Die Behörden in Weißrussland, das Regierungskritiker als letzte Diktatur Europas bezeichnen, greifen gegen unangemeldete Veranstaltungen meist kompromisslos durch.

dpa

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