Kindsmörder Gäfgen lehnt Gericht als befangen ab

Frankfurt - Die vom Frankfurter Landgericht für den 4. August angekündigte Urteilsverkündung im Prozess des Kindesmörders Magnus Gäfgen gegen das Land Hessen um Schmerzensgeld droht zu platzen.

Gäfgen habe gegen die zuständige vierte Zivilkammer am Montag einen Befangenheitsantrag gestellt, berichtet die “Frankfurter Rundschau“ vom Dienstag. Nun muss eine andere Kammer des Gerichts über den Befangenheitsantrag entscheiden - eine juristische Prozedur, die laut Zeitung in wenigen Tagen nicht zu schaffen sein dürfte.

“Es ist richtig, dass wir namens und im Auftrage von Herrn Magnus Gäfgen die Richter der 4. Zivilkammer wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt haben“, sagte Gäfgens Anwalt Michael Heuchemer dem Blatt. Dem Gericht seien noch umfangreiche Schriftsätze und am 11. Und 12. Juli sogar noch Hinweise auf Verfahrensfehler vorgelegt worden.

dapd

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