Kinderpornografie: Hunderte Festnahmen

Amsterdam - Den Ermittlern ist im Kampf gegen den Kinderpornografie-Ring ein entscheidender Schlag gelungen. Hunderste Tatverdächtige wurden verhaftet. Die Polizei machte erschreckende Funde.

Europäische Polizeibehörden haben einen internationalen Kinderpornoring ausgehoben. In 22 Ländern wurden bei der „Operation Ikarus“ seit Jahresbeginn bereits 269 Verdächtige beobachtet und 112 festgenommen, wie Europol am Freitag in Den Haag in einer Presseinformation mitteilte. Das Netzwerk arbeitet demnach über das Internet und tauscht Videomaterial zu sexuellem Missbrauch in extremer Form aus. Es gehe dabei auch um Vergewaltigung von Babys und Kleinkindern, heißt es in der Mitteilung.

Nach Angaben von Europol brachte die „Operation Icarus“ bisher unbekannte Netzwerke zutage und ist noch nicht abgeschlossen. Sie ziele darauf ab, die Produzenten ausfindig zu machen und weitere Verdächtige sowie die Opfer zu identifizieren. Weitere Festnahmen seien zu erwarten.

Bei einem dänischen Verdächtigen stellten die Ermittler 29 Terabyte Datenmaterial sicher, bei einem Schweizer wurde 120 Terabyte Material gefunden. In den kommenden Monaten sollen tausende Stunden Materials gesichtet, teilweise forensisch untersucht und ausgewertet werden.

dpa/ap

Rubriklistenbild: © dpa

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare