Busunglück auf der A 9: Fahrlässige Tötung?

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Bei einem Busunglück auf der A 9 sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt nun gegen den Fahrer: Er hatte durch sein Verhalten 47 Kinder in Gefahr gebracht.

Dessau-Roßlau - Bei einem Busunglück auf der A 9 sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt nun gegen den Fahrer: Er hatte durch sein Verhalten 47 Kinder in Gefahr gebracht.

Der dänische Reisebus, der am Samstag auf der Autobahn 9 verunglückte, war ersten Ermittlungen zufolge zu schnell unterwegs.

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“Ich gehe davon aus, dass es menschliches Versagen ist“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau, Frank Pieper, am Montag. Endgültige Klarheit sei erst “in vier bis sechs Wochen“ zu erwarten.

Gegen den 49 Jahre alten Busfahrer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Bei dem Busunfall in der Nähe von Dessau-Roßlau waren zwei Frauen im Alter von 32 und 35 Jahren sowie ein 45-Jähriger gestorben.

Im Bus saßen 47 Kinder, 17 erwachsene Begleiter und zwei Fahrer. Die Dänen waren auf dem Weg zu Ski-Ferien in Österreich.

dpa

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