Kind nach Polypen-OP gestorben - Ermittlungen

Zweibrücken - Es war eine Routine-OP, doch das zweieinhalb Jahre alte Mädchen bezahlte sie mit seinem Leben. Ob die behandelnden Ärzte Schuld haben, muss nun ermittelt werden.

Ein zweieinhalb Jahre altes Mädchen ist in der Westpfalz nach einer Routine-Operation in einer HNO-Praxis gestorben. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken bestätigte am Freitag Medienberichte, wonach sie in dem Fall ermittelt. “Es besteht ein Anfangsverdacht gegen die beiden behandelnden Ärzte, ob ihnen aber ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist, ist noch nicht klar“, sagte Oberstaatsanwalt Martin Graßhoff.

Das Mädchen sei am 16. Dezember im Krankenhaus gestorben, acht Tage nach der ambulanten Operation, bei der ihm Nasenpolypen entfernt werden sollten. Dabei sei es zu einem “Narkose-Zwischenfall“ gekommen. Das Kind habe laut Obduktionsergebnis einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten und sei 50 Minuten ohne Sauerstoff gewesen, bevor es zunächst wiederbelebt werden konnte. Die Staatsanwaltschaft hat laut Graßhoff weitere Gutachten in Auftrag gegeben, um zu klären, wie es dazu kam.

dpa

Terror gegen Teenager: Viele Tote bei Konzert in Manchester

Terror gegen Teenager: Viele Tote bei Konzert in Manchester

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Frühlingsmarkt der Freien Waldorfschule in Bruchhausen-Vilsen

Frühlingsmarkt der Freien Waldorfschule in Bruchhausen-Vilsen

Feuer auf Tankstellengelände

Feuer auf Tankstellengelände

Meistgelesene Artikel

Rätsel gelöst: Das steckt hinter der unheimlichen Riesen-Kreatur

Rätsel gelöst: Das steckt hinter der unheimlichen Riesen-Kreatur

Rätsel bei Google Maps: Liegt da ein Airbus im Main?

Rätsel bei Google Maps: Liegt da ein Airbus im Main?

Auto rast am Times Square in Gruppe von Fußgänger

Auto rast am Times Square in Gruppe von Fußgänger

Fahrer vom Times Square stand möglicherweise unter Drogeneinfluss

Fahrer vom Times Square stand möglicherweise unter Drogeneinfluss

Kommentare