82 Kilogramm Elfenbein in Kenia beschlagnahmt

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Wildhüter haben 82 Kilo Elfenbein beschlagnahmt.

Nairobi/Voi - Wildhüter der kenianischen Naturschutzbehörde KWS haben in der Nacht zum Samstag fünf mutmaßliche Wilderer mit mehr als 82 Kilogramm Elfenbein aus Stoßzähnen getöteter Elefanten festgenommen.

Die fünf Menschen seien in zwei Kleingruppen bei Voi unterwegs gewesen, berichtete der kenianische Fernsehsender KBC. Die Kleinstadt im Süden des ostafrikanischen Landes grenzt an die Nationalparks Tsavo Ost und Tsavo West, die - flächenmäßig so groß wie Israel - das größte Naturschutzgebiet Kenias bilden. Der Handel mit Elfenbein ist seit 1989 illegal.

Durch die Wilderei war die Zahl der Elefanten von 120.000 bei der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1963 auf nur noch 12 000 vor der Einführung des weltweiten Handelsverbots gesunken. In den vergangenen zehn Jahren erholte sich der Bestand leicht. Doch in letzter Zeit hat die Wilderei erneut zugenommen. Im vergangenen Jahr wurden 98 Elefanten getötet, in diesem Jahr wurden bereits 125 gewildert. Hinzu kommt, dass mehr als 100 Elefanten als Folge der anhaltenden Dürre in den vergangenen Monaten verhungerten oder verdursteten.

dpa

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