Keine Einigung im "Ossi"-Prozess

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Weil auf den Bewerbungsunterlagen, die ihr zurück geschickt wurden, der Vermerk "(-) Ossi" stand, klagt eine Frau.

Stuttgart - Die Bewerbung einer Frau wurde mit dem Vermerk "Ossi" auf ihren Unterlagen abgelehnt. Der Vorfall landete vor Gericht. Eine gütliche Einigung wird es jedoch nicht geben.

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Im Stuttgarter “Ossi-Prozess“ ist eine gütliche Einigung gescheitert. Beide Parteien lehnten am Donnerstag den Vorschlag des Arbeitsgerichts ab, wonach der Arbeitgeber der abgelehnten Stellenbewerberin 1650 Euro zahlen sollte. Die Firma hatte der Frau die Bewerbungsunterlagen zurückgeschickt und auf dem Lebenslauf notiert: “(-) Ossi“.

Das Gericht will am Mittag (13.45 Uhr) verkünden, ob dieser Vermerk eine Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft ist. Dann würde die Klägerin rund 5000 Euro erhalten. Der Arbeitgeber beteuert, Grund für die Ablehnung sei nicht die Herkunft, sondern die mangelnde Qualifikation der Frau gewesen.

dpa

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