Ungewöhnliche Waffe

Kanadier überfällt thailändische Bank - mit einem Zettel

Ein 28-jähriger Kanadier muss für 14 Monate in Thailand hinter Gitter, weil er in Singapur eine Bank überfallen hatte - offenbar mit einem Drohzettel als einzige Waffe.

Bangkok - Nach Angaben der Behörden von Singapur marschierte David Roach im vergangenen Juli in eine Filiale der Standard Chartered Bank, überreichte dem Mann am Schalter ein Stück Papier und verließ die Bank mit 22.000 Dollar (knapp 20.000 Euro). Anschließend reiste Roach nach Bangkok weiter, wo er wenige Tage später in einer Jugendherberge festgenommen wurde.

Ein thailändisches Gericht verurteilte ihn nun am Dienstag wegen Geldwäsche und Verstoßes gegen das Zollrecht. Nach Angaben des Richters hatte der Angeklagte sofort nach seiner Festnahme seine Tat gestanden. Banküberfälle sind im Stadtstaat Singapur äußerst selten, wegen seiner harschen Strafgesetze gilt er als einer der sichersten Orte in Asien. Singapur und Thailand unterhalten zwar enge Beziehungen, haben aber kein Auslieferungsabkommen.

ans/pw

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Wenn sich die weißen Gassen leeren: Santorin im Oktober

Wenn sich die weißen Gassen leeren: Santorin im Oktober

Verstörter Mais und die Geheimnisse des Universums

Verstörter Mais und die Geheimnisse des Universums

60 Jahre Mercedes 300 SL Roadster

60 Jahre Mercedes 300 SL Roadster

Wenn das Zuhause die Welt ist: Wohnen als digitaler Nomade

Wenn das Zuhause die Welt ist: Wohnen als digitaler Nomade

Meistgelesene Artikel

Dieser Schamane denkt, er kann mit Krokodilen schwimmen - kurze Zeit später ist er tot

Dieser Schamane denkt, er kann mit Krokodilen schwimmen - kurze Zeit später ist er tot

17-Jährige geht feiern, lässt ihr Baby eine Woche lang allein - es verhungert

17-Jährige geht feiern, lässt ihr Baby eine Woche lang allein - es verhungert

Chihuahua frisst schlafendem Besitzer zwei Zehen ab

Chihuahua frisst schlafendem Besitzer zwei Zehen ab

Nach Erdbeben in Mexiko: „Frida“-Wunder bleibt aus

Nach Erdbeben in Mexiko: „Frida“-Wunder bleibt aus

Kommentare