Spaziergang im Frost: Dreijähriger erfriert in Toronto

+
Der dreijährige Elijah hatte unbemerkt das Haus verlassen. Foto: Polizei Toronto

Toronto (dpa) - Ein dreijähriger Junge hat in einer eiskalten Winternacht sein Elternhaus in Toronto verlassen und ist im Freien erfroren.

Der kleine Elijah soll Medienberichten zufolge am frühen Donnerstagmorgen lediglich mit T-Shirt, Windeln und Stiefeln bekleidet bei gefühlten minus 30 Grad auf die Straße gegangen sein. Eine Überwachungskamera habe ihn beim Verlassen des Hauses gefilmt, schrieb die "National Post" auf ihrer Webseite.

Nachbarn berichteten der Zeitung, dass sich die Tür nach dem Verlassen verriegelt, so dass der Junge nicht mehr habe zurückkehren können. Als sein Fehlen Stunden später auffiel, machte sich ein Großaufgebot mit berittener Polizei, Spürhunden und einem Hubschrauber auf die Suche nach dem Kleinen. Zwei Männer hätten ihn dann mit dem Gesicht nach unten in einem nahe gelegenen Hinterhof entdeckt, berichtete die Polizei laut "National Post".

Der Junge war zu dem Zeitpunkt bereits seit rund sechs Stunden draußen. Er habe keine Lebenszeichen mehr gezeigt, sei aber in ein Krankenhaus der kanadischen Stadt gebracht worden. Die Stadt sei traurig, bestätigte auch Polizeichef Bill Blair.

Bericht National Post

Bericht Toronto Star

Das könnte Sie auch interessieren

Party im Hansezelt mit Jürgen Drews, Klaus & Klaus und „Malle-Jens“

Party im Hansezelt mit Jürgen Drews, Klaus & Klaus und „Malle-Jens“

Party im Hansezelt mit Jürgen Drews, Klaus & Klaus und „Malle-Jens“

Party im Hansezelt mit Jürgen Drews, Klaus & Klaus und „Malle-Jens“

Ein Hoch auf den "Hundeknochen": 50 Jahre Ford Escort

Ein Hoch auf den "Hundeknochen": 50 Jahre Ford Escort

Weniger Senioren und mehr Suiten: Flusskreuzfahrten-Trends

Weniger Senioren und mehr Suiten: Flusskreuzfahrten-Trends

Meistgelesene Artikel

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Kommentare