76 Journalisten 2009 bei der Arbeit getötet

Berlin - Schlechte Zeiten für die Pressefreiheit: Gewalt und Repressionen gegen Journalisten haben 2009 nach Mitteilung der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) deutlich zugenommen.

Mindestens 76 Journalisten wurden weltweit während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet, das waren 16 mehr als im Jahr 2008, wie ROG am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die um fast 27 Prozent erhöhte Todesrate sei vor allem eine Folge des Mordes an 30 Journalisten auf der philippinischen Insel Mindanao im November 2009. Besonders gefährliche Länder für Journalisten waren außerdem Somalia (9 Todesfälle), Pakistan (5) und Russland (5), wie ROG weiter mitteilte. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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