Deutscher Taucher verletzt

Ministerleiche nach Flugzeugabsturz geborgen

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Die Leiche von Jesse Robredo wird von der philippinischen Air Force in einem Metallsarg abtransportiert.

Manila - Spezialisten haben auf den Philippinen das Wrack des Flugzeugs gefunden, das am Samstag mit Innenminister Jesse Robredo an Bord abgestürzt war. Bei der Bergung wurde ein deutscher Taucher verletzt.

Die Leichen des 54-Jährigen sowie des Piloten und eines Flugschülers seien in 55 Metern Tiefe aus dem Meer geborgen worden, teilte das Transportministerium am Dienstag mit.

Bei der Bergungsaktion brach ein deutscher Taucher zusammen, der sich freiwillig an der Suche nach dem Wrack beteiligt hatte. Der Zwischenfall passierte, nachdem er aus 60 Metern Tiefe an die Wasseroberfläche kam, wie der Leiter der Bergungsoperation, Generalmajor Eduardo del Rosario, weiter mitteilte. Er wurde in eine Dekompressionskammer gebracht. Der Deutsche betreibt auf den Philippinen ein Unternehmen, das künstliche Riffe baut.

Die Maschine vom Typ Piper Seneca mit dem Minister an Bord hatte einen Motorschaden. Das Flugzeug stürzte am Samstag bei dem Versuch einer Notlandung in Masbate City rund 800 Meter vor der Küste ab. Die Stadt liegt 390 Kilometer südöstlich von Manila. Ein Mitarbeiter von Robredo überlebte und wurde von einem Fischer gerettet.

dpa

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