Chemikalie hätte die Frau töten können

Mann schüttete Kollegin Säure in ihre Schuhe

Shizuoka - Ein 41 Jahre alter Japaner hat einer Kollegin eine potenziell tödliche Säure in ihre Schuhe geschüttet. Der Frau mussten fünf Zehen amputiert werden. Auch der Grund für die Attacke ist bekannt:

Weil er seiner Kollegin ätzende Säure in die Schuhe gegossen hat, ist ein Mann in Japan zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der 41-Jährige hatte sich vor einem Gericht in Shizuoka schuldig bekannt, Ende vergangenen Jahres Fluorwasserstoffsäure, auch bekannt als Flusssäure, in die Schuhe seiner Kollegin getan und sie dadurch schwer verletzt zu haben. Richter Takafumi Miyamoto stufte die Tat nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji Press als besonders "bösartig" ein, da die verwendete Chemikalie töten könne.

Japanischen Medien zufolge hatte der Mann die Tat begangen, weil die von ihm angehimmelte Kollegin ihn zurückgewiesen habe. Nach den Verätzungen habe sich am linken Fuß der Frau Wundbrand entwickelt, so dass ihr der obere Teil aller fünf Zehen amputiert werden musste. Fluorwasserstoffsäure durchdringt die Haut, kann in den Blutkreislauf gelangen und schwerwiegende Beschwerden wie Herzanfälle verursachen. Der Verurteilte war an seinem Arbeitsplatz, einem Labor, an die Chemikalie herangekommen.

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AFP

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