Dreiste Masche

Fake-Polizisten erbeuten Gold im Millionenwert

Fukuoka - Als Polizisten verkleidete Diebe haben mit einem dreisten Trick in Japan Gold im Wert von knapp fünf Millionen Euro erbeutet.

Wie die Tageszeitung Asahi Shimbun am Mittwoch berichtete, traten die Pseudo-Polizisten in der südjapanischen Stadt Fukuoka einfach an eine Gruppe Männer heran und forderten die Herausgabe aller Aktenkoffer, in denen diese mehr als 100 Kilogramm Gold mit sich trugen. Als Grund behaupteten sie, "wir wissen, dass es geschmuggelt ist".

Die überraschten Opfer übergaben den angeblichen Ordnungshütern ihren Schatz und schaute zu, wie diese davonfuhren. Der echten Polizei sagten sie später, sie hätten das Gold erst am Vortag gekauft und seien auf dem Weg zu seinem Weiterverkauf ausgeraubt worden. Ein Polizeisprecher in Fukuoka wollte den Vorfall, wie von der Zeitung geschildert, zunächst nicht bestätigen. Er sagte lediglich, hinter der Tat würden organisierte Banden vermutet.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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