Bergung der Leichen steht aus

Jahrzehntelang vermisste Bergsteiger entdeckt

Mexiko-Stadt - Seit Jahrzehnten werden Bergsteiger am Pico de Orizaba vermisst. Nun haben Mitglieder des mexikanischen Alpinisten-Vereins in 5260 Metern Höhe eine grausige Entdeckung gemacht.

Auf Mexikos höchstem Berg sind zwei mumifizierte Leichen entdeckt worden. Nach Hinweisen eines Bergsteigers hatten Mitglieder des mexikanischen Alpinisten-Vereins auf dem Pico de Orizaba gezielt nach den Toten gesucht. „Wir haben zwei Tote nah beieinander gefunden. Sie sind mit einem Seil aneinandergebunden“, sagte der Chef des örtlichen Bergsteigerclubs, Hilario Aguilar, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Bei den Toten handelt es sich vermutlich um seit über 50 Jahren vermisste Bergsteiger. 1947 und 1959 waren jeweils Alpinisten bei der Besteigung des 5610 Meter hohen Vulkans zwischen den Bundesstaaten Puebla und Veracruz im Osten des Landes verunglückt.

Über 50 Jahre lang galten die Bergsteiger am Pico de Orizaba als vermisst.

„Wir warten nun auf die Genehmigung der Behörden, um die Leichen zu bergen“, sagte Aguilar. Die Toten befänden sich in einer Höhe von 5260 Metern an einer schwer zugänglichen Stelle. Denkbar sei der Einsatz eines Hubschraubers, der die Leichen ausfliegen könnte, sagte der Bergführer.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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