30 Jahre Inzest: Vater muss 18 Jahre in Haft

Sydney - 30 Jahre lang hielt sich ein Vater seine Tochter als Sex-Sklavin und zeugte vier Kinder mit ihr. Doch vielleicht ist er nicht das einzige Familienmitglied, das sich schuldig gemacht hat.

Mehr als 30 Jahre hat ein Vater in Australien seine Tochter als Sex-Sklavin gehalten und vergewaltigt - am Montag ist er zu mindestens 18 Jahren Haft verurteilt worden.

Der 66-Jährige zeugte vier Kinder mit seiner Tochter. Das Gericht in Melbourne kritisierte, dass die Behörden den schweren Missbrauch nicht früher erkannt haben. Der Fall weckte Erinnerungen an den Skandal von Amstetten in Österreich.

Dort hatte Josef Fritzl seine Tochter 24 Jahre missbraucht und sieben Kinder mit ihr gezeugt. Er flog 2008 auf und wurde inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Während Fritzl seine Tochter von der Ehefrau unbemerkt im Keller seines Hauses gefangen hielt, lebte der Vater in Melbourne mit seiner Frau, der missbrauchten Tochter und den gezeugten Kindern zusammen in einem Haus.

Die Ehefrau beteuerte, von dem Inzest nichts gewusst zu haben. Die Tochter zeigte ihren Vater 2005 einmal an, zog ihre Vorwürfe dann aber zurück. Erst 2008 kam der Fall ins Rollen.

dpa

Rubriklistenbild: © schlaf

Wie werde ich Kirchenmaler/in?

Wie werde ich Kirchenmaler/in?

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

BVB feiert Ende des Finalfluchs

BVB feiert Ende des Finalfluchs

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare