17 Jahre Haft für Todesschützen

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Mit einem Sturmgewehr (Archivbild) hat der Schweizer eine fremde Frau auf offener Straße erschossen.

Zürich - Kurz nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst hatte ein Schweizer vor fast zwei Jahren eine fremde junge Frau auf der Straße erschossen - am Dienstag wurde er wegen Mordes zu 17 Jahren Haft verurteilt.

Der heute 23-jährige war im November 2007 in Tarnjacke und mit dem Sturmgewehr, das ihm von der Armee zur Verfügung gestellt worden war, zu einer Bushaltestelle in Zürich gegangen, wo die 16-Jährige mit ihrem Freund stand. Mit einem gezielten Schuss tötete er sie.

Nach Ansicht des Staatsanwalts ging er mit “außergewöhnlicher Gefühlskälte“ und “besonders ausgeprägter Hinterhältigkeit“ vor. Einen Grund für seine Tat hatte der Angeklagte weder der Polizei noch dem Gericht nennen können.

dpa

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