Angriff auf Konzertbesucher

18 Jahre Haft für spanische Neonazis

Barcelona - Wegen zweifachen Mordversuchs sind zehn spanische Neonazis zu jeweils bis zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.

Das Landgericht in Barcelona sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten mehrere Besucher eines „antifaschistischen Konzerts“ in Manresa nordwestlich der katalanischen Metropole angegriffen und zwei von ihnen schwer verletzt hatten.

Ein 16-Jähriger war so brutal zusammengeschlagen worden, dass er einen Schädelbruch erlitt und ohne das rasche Eingreifen der Rettungsdienste gestorben wäre. Die Richter werteten es in dem Freitag veröffentlichten Urteil als strafverschärfend, dass die Angeklagten bei ihrem Angriff im März 2012 aus ideologischen Motiven gehandelt hätten.

Die Gruppe war aus verschiedenen Orten der Region Katalonien zusammengekommen und mit Eisenstangen bewaffnet gewesen. Die Staatsanwaltschaft hatte den Neonazis eine „Menschenjagd“ zur Last gelegt und bis zu 39 Jahre Haft gefordert. Sechs weitere Angeklagte wurden freigesprochen. Sie hatten nach Ansicht des Gerichts zwar ebenfalls zu der Gruppe gehört, sich aber an den Übergriffen nicht beteiligt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Pizarros Treffer gegen Werder

Pizarros Treffer gegen Werder

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

Meistgelesene Artikel

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Kommentare