Israel lässt erste Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte frei

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In der Nacht wurden 124 Aktivisten aus Israel abgeschoben.

Jordanien - Mehr als 120 Aktivisten der Hilfsflotte für den Gazastreifen sind in Jordanien eingetroffen. Sie waren bei einer international umstrittenen Militäraktion von Israel verhaftet worden.

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Israel gerät immer stärker unter Druck

Die 124 Personen aus zwölf muslimischen Ländern waren nach der israelischen Militäraktion gegen den Konvoi im Mittelmeer von den Israelis festgenommen und anschließend abgeschoben worden. Sie überquerten am frühen Morgen mit zwölf Bussen die Allenby-Brücke über den Jordan. Die Brücke steht unter israelischer Kontrolle und verbindet das Westjordanland mit Jordanien.

Dutzende weitere pro-palästinensische Aktivisten werden noch in Israel festgehalten. Die meisten von ihnen werden wohl in den nächsten Tagen abgeschoben werden. Die israelische Militäreinsatz gegen den Schiffskonvoi, bei dem am Montag mindestens neun Aktivisten getötet wurden, ist international auf scharfe Kritik gestoßen. Israel wies die Kritik zurück. An der Hilfsaktion nahmen auch Bundestagsabgeordnete der Linkspartei teil.

dapd

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