Irak: Mehr als 40 Tote bei Selbstmordanschlag

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Sicherheitskontrolle im Irak

Bagdad - Bei einem Selbstmordanschlag auf irakische Sicherheitskräfte sind südwestlich von Bagdad mindestens 43 Menschen getötet worden.

Weitere 46 wurden nach Behördenangaben verletzt. Der Attentäter zündete seinen Sprengsatz am Sonntagmorgen in der Ortschaft Radwaynija, als Mitglieder der Sicherheitskräfte gerade Schlange standen, um ihren Lohn abzuholen. Unter den Todesopfern waren zahlreiche Angehörige einer regierungsnahen Miliz. Die Polizei erklärte, 34 der Getöteten gehörten den Erweckungsräten an, sogenannter Sahwa oder Söhne Iraks. Bei sechs Toten handelte es sich um irakische Soldaten, drei waren Verwaltungsmitarbeiter.

Die Sahwa unterstützen seit 2006 den Kampf der internationalen Truppen im Irak gegen die Al-Kaida und spielten eine wichtige Rolle beim Rückgang der Gewalt im Land. Aus Militärkreisen verlautete, der Attentäter habe offenbar eine Sprengstoffweste getragen.

apn

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