Irak: Anschlag auf größte Ölraffinerie

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Die Ölraffinerie in Beidschi nach dem Anschlag

Bagdad - Bewaffnete haben die größte Ölraffinerie im Irak überfallen. Nach Angaben des staatlichen Fernsehens wurden dabei vier Ingenieure getötet.

Die Attentäter zündeten am frühen Samstagmorgen Sprengsätze, die einen Brand auslösten. Die Raffinerie in Baidschi, 200 Kilometer nördlich von Bagdad, wurde schwer beschädigt und nach Angaben eines Sprechers der Provinz Salahuddin geschlossen.

Der Sprecher des Ölministeriums, Assem Dschihad, sagte, er hoffe, dass der Betrieb in Beidschi bald wieder aufgenommen werden könne. Einen Termin nannte er nicht.

Ölminister Abdul-Karim al-Lueby sprach von einem Anschlag gegen die Wirtschaft des Landes. Der Produktionsstopp dürfte auch zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin schon mangelhaften irakischen Stromversorgung führen.

In dem betroffenen Teil der Anlage werden täglich rund 150.000 Barrel Öl verarbeitet, in einem weiteren, der derzeit wegen Renovierung geschlossen ist, 70.000. Insgesamt hat das Land drei große Ölraffinerien mit einer Kapazität von insgesamt täglich mehr als 500.000 Barrel.

dapd/dpa

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