Internationale Spenden für Haiti versiegen

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Zerstörte Häuser nach dem Erdbeben auf Haiti.

New York - Die internationalen Spendenzusagen für das von einem Erdbeben heimgesuchte Haiti werden nach Angaben der Vereinten Nationen weniger.

Die UN teilten am Dienstag für ihren Spendenaufruf von Mitte Februar mit, dass von den angeforderten 1,44 Milliarden Dollar (1,06 Milliarden Euro) bisher 48 Prozent eingegangen seien - derselbe Stand, den die UN vor fünf Wochen angegeben hatten. Demnach dürften zu den Überweisungen der ersten fünf Tage praktisch keine neuen hinzugekommen sein. “Der Eingang stagniert“, bestätigte ein UN-Sprecher einen Tag vor der großen Geberkonferenz für Haiti, die am Mittwoch in New York beginnt.

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“Haiti wird noch sehr lange auf Hilfe angewiesen sein“, hieß es aus dem UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA). “Die Großzügigkeit, die wir in den ersten Monaten gesehen haben, muss noch eine Weile anhalten.“ Nach wie vor fehlten vor allem Unterkünfte, die auch die Regenzeit und die Hurrikansaison überstehen könnten. UN und USA als Gastgeber hoffen, auf der Geberkonferenz 3,9 Milliarden Dollar beschaffen zu können.

Allein Washington hat bereits eine Milliarde zugesagt. Von den 192 UN-Staaten sind 136 dem Aufruf gefolgt, darunter der Vatikanstaat und Palästina und so arme Staaten wie Simbabwe und Eritrea.

dpa

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