Inferno in Viareggio: Drei Opfer identifiziert

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Ein Feuerwehrmann hinter einem verbranntem Auto, auf das Trauernde die italienische Flagge gelegt haben.

Viareggio - Nach dem Inferno im Bahnhof von Viareggio in der Toscana haben Gerichtsmediziner die ersten drei Opfer identifiziert.

Die Angaben über die Zahl der Todesopfer schwanken: Lesen Sie dazu:

Mindestens 16 Tote bei Explosionsunglück in Italien

Zug-Inferno in Italien: Mindestens 14 Tote

Bei der Explosion eines mit Flüssiggas betankten Kesselwaggons waren zunächst 14 Menschen ums Leben gekommen. Zwei schwer verletzte Kleinkinder seien mittlerweile gestorben, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sagte am Abend seine für Mittwoch vorgesehene Teilnahme an einem Treffen der Afrikanischen Union in Libyen ab. Bei dem Unglück in Viareggio wurden nach Angaben der Behörden 36 Menschen schwer verletzt, unter ihnen zwei Kinder. Auch unter den Toten sind zwei Kinder. 15 Menschen schweben in akuter Lebensgefahr mit Verbrennungen von mehr als 90 Prozent der Körperoberfläche.

Bilder vom Unglück

Explosionsunglück in der Toskana: mindestens 12 Tote

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Video vom Unglück in Viareggio

Der Unfall hatte sich kurz vor Mitternacht am Montagabend ereignet. Experten vermuten, dass der Bruch einer Waggonachse die Katastrophe verursacht hat. Die Vorderachse habe bei der Durchfahrt des Zuges mit insgesamt 14 Waggons nachgegeben. “Infolge des Schadens ist der Waggon entgleist und Flüssiggas ausgetreten, das dann im Kontakt mit der Luft zu einer Gaswolke geworden ist. Ein Funke könnte die Explosion verursacht haben“, erklärte Sergio Basti, Ingenieur und Leiter der Notfallzentrale der Feuerwehr.

Die Explosion zerstörte mehrere Häuser in der Umgebung des Bahnhofs zerstört, der im Zentrum des Urlaubsortes liegt. “Es handelt sich um eines der schlimmsten Unglücke des italienischen Eisenbahnsektors“, sagte der Chef des Zivilschutzes, Guido Bertolaso. Nach Verschütteten solle im Schutt der durch die Explosion zerstörten Häuser gegraben werden, “bis wir sicher sind, dass dort keine Menschen mehr liegen“, versprach Bertolaso. Die Zahl der Opfer wird nach Angaben von Feuerwehr und Präfektur wahrscheinlich noch steigen.

dpa

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