Nach Erdrutsch

Mindestens 11 Tote bei Grubenunglück in Indien

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Mindestens 11 Menschen sind in Indien bei einem Erdrutsch in einer Kohlemine gestorben.

Neu Delhi - Bei einem Grubenunglück in Indien zahlreiche Arbeiter gestorben, mehrere weitere könnten noch eingeschlossen sein. Die Rettungsarbeiten verzögerten sich.

Ein Erdrutsch verschüttete am späten Donnerstagabend einen Teil eines Kohlebergwerks nahe Lalmatia im nordöstlichen Bundesstaat Jharkhand, wie die Betreibergesellschaft Eastern Coalfields am Freitag bestätigte. Die Gesellschaft gehört zum staatlichen Kohleförderer Coal India.

Die Zahl der Unglücke in indischen Kohleminen ist rückläufig. 2015 starben trotzdem noch 37 Menschen.

Laut Polizeiangaben wurden im Laufe des Freitags zwei Arbeiter gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Zwölf weitere Arbeiter galten noch als vermisst und könnten in dem verschütteten Teil des Bergwerks im Distrikt Godda gefangen sein.

Schlechtes Wetter verzögerte Rettungsarbeiten

Erst am frühen Freitagmorgen erreichten Rettungsmannschaften den Unfallort, auch der nationale Katastrophenschutz wurde eingesetzt. Dichter Nebel habe Rettungsarbeiten zu einem früheren Zeitpunkt verhindert, hieß es aus der Betreibergesellschaft.

Nach Angaben des indischen Kohleministeriums ist die Zahl der tödlichen Unfälle in indischen Kohlebergwerken rückläufig. Im Jahr 2015 starben demnach 37 Menschen in Bergwerken der staatlichen Betreibergesellschaft Coal India, 141 wurden schwer verletzt.

dpa

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